Dienstag, 23. Januar 2007

Geschichte Online

Geschichte Online ist ein Projekt das Studierende schrittweise in die zentralen Arbeitstechniken der historischen Wissenschaften einführt. Die Hauptkerne dieser Website bilden 4 Module.
Modul 1 behandelt das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“. Hier werden Definitionen eines wissenschaftlichen Arbeitsfeldes erklärt und man kann Entwicklung von Fragestellungen und Hypothesen einfach erlernen. Die Aufgaben werden schrittweise gestellt, dadurch wird man mit Leichtigkeit in das Schreiben von Annotationen, Abstracts und Rezensionen eingeführt. Ebenfalls bekommt man ein Auge dafür, wie man wissenschaftliche Texte richtig liest und deren Ergebnisse richtig dokumentiert. Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Modul ist der Punkt Zitate, Zitierregeln und Anmerkungen, aber dazu noch ein wenig später. Auch zu erwähnen wäre, dass es hier eine Lehreinheit gibt, mit der man sich optimal auf mündliche Präsentationen vorbereiten kann. Im letzten Punkt wird man in das Lesen der Kurrentschrift eingeführt
Literatur- und Informationsrecherche ist das Thema des 2. Moduls. Hier erhält man eine Einführung in die wissenschaftliche Literaturrecherche und in die wissenschaftliche Informationsrecherche im Fachbereich Geschichte.
Modul 3 beinhaltet aktuelle Themen der Geschichtsdidaktik. Folgende Punkte sind hier zu finden: Grundlagen des Geschichtsunterrichts, Theorie der Geschichtsdidaktik, Planung und Design von Lehrveranstaltungen, Mediendidaktik und Netzwerk Geschichtsdidaktik.
Hypertextcreator ist Modul 4. Beim Hypertextcreator handelt es sich um eine datenbankbasierte Lehr- und Lernsoftware, die dazu dient, Inhalte und Informationen medienadäquat aufzubereiten und zu vermitteln.

Doch nun wie versprochen zu dem Unterpunkt „Zitate, Zitierregeln und Anmerkungen“. Hier kann man das richtige Verfassen von Zitaten und lernt die wichtigsten Zitierregeln kennen. Die Einheit ist äußerst gut aufgebaut, jeder Schritt wird sehr gut und einfach beschrieben. Es sind Aufgaben eingebaut, damit die vorherige Beschreibung auch genau geübt werden kann. Diese Aufgaben sind nicht gerade umfangreich, erfüllen aber ihren Zweck und festigen das Gelernte. Ebenfalls gibt es sehr viele Beispiele, die das Ganze sehr anschaulich machen und das Verständnis stärken. Die Aufgaben waren leicht zu lösen, ich persönlich hatte nicht all zu große Schwierigkeiten. Aber ich habe auch den Vorteil, dass ich das Erlernen des richtigen Zitierens schon in einer vorherigen Lehrveranstaltung genießen durfte. Trotzdem war es eine gute Auffrischung und ein paar Fehler sind mir doch passiert.

Ich persönlich finde die Website „Geschichte Online“ sehr gut, ich kannte sie bisher leider noch nicht. Jedes Modul ist für sich sehr gut erklärt. Der Lernfaktor, finde ich, ist hoch und ich werde diese Seite mit Sicherheit noch öfter nutzen.

Dienstag, 16. Januar 2007

Geschichte im Netz – Praxis, Chancen, Visionen

Von Wolfgang Schmale

Praxis:
In der heutigen Zeit gesehen ist die wissenschaftliche Nutzung des WWW eine Minderheitengeschichte. Wenn man auf der Suche nach historischen Fakten die üblichen Suchmaschinen benutz, stößt man oft auf Seiten, die von Laien verfasst wurden. Diese Seiten können Liebhabereien zu einer bestimmten historischen Epoche sein, es kann sich dabei aber auch um schulische, heimatkundliche oder kommunale Websites handeln. Nicht alle diese Seiten sind von vornherein abzulehnen. Manche sind sehr gut gestaltet, jedoch gibt es Fälle, wo man sich genauer mit dem Kontext auseinander setzen sollte. Vor allem wenn es sich um versteckte, oft rechtsradikale Inhalte handelt. Ebenfalls müssen auch Websites die sich mit staatlichen Jubiläen beschäftigen, genauer unter die Lupe genommen werden. Denn all zu oft werden gewisse historische Aspekte „ausgelassen“ oder so gut wie gar nicht reflektiert, nur um die staatliche Geschichte in einem besseren Licht darzustellen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung der Websites mit historischen Inhalten ist somit so gut wie unumgänglich.
In der gegenwärtigen Praxis werden die neuen Medien von den alten Medien beeinflusst und umgekehrt. Wir haben hier zwei verschiedene Teilsysteme, die sich gegenseitig beeinflussen. Die Systemmodifikation, oder auch Remediation genannt, besteht darin, dass einerseits traditionelle Medien beibehalten, jedoch unter Einfluss der so genannten Neuen Medien verändert werden. Auf der anderen Seite werden neue Medien eingeführt die unter Einfluss der alten Medien moduliert werden.
Ein Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Medien ist beim Verfassen von Texten zu finden. Eine Website erfordert eine Portionierung der Inhalte. Texte sollten medienadäquat geschrieben werden, d.h. kurz und bündig, präzise, auf das Wesentliche konzentriert und „an den Enden offen“ um die Möglichkeiten für weitere Vernetzungen zu bieten. Eine Texteinheit sollte nicht aus mehr als 1500 Zeichen bestehen.
Außerdem werden Module als informationelle Einheit oft erst dann sinnvoll, wenn sie mit anderen Modulen zu Netzwerken informationeller Einheiten verwoben und verknüpft werden.
Traditionelle und Neue Medien beeinflussen sich gegenseitig und erleichtern damit den gleichzeitigen Umgang mit dem traditionellen wie dem neuen System. Es kristallisiert sich die Tendenz heraus denselben Wissensbestand sowohl mit Hilfe der alten wie der der neuen Medien zu publizieren. Dieses sogenannte „backing“ beweist, dass beide Arten der Medien inzwischen aufeinander angewiesen sind.

Chancen:
Unter diesem Punkt ist eine Systemtransformation zu verstehen, die Transformation der Geschichtswissenschaft als institutionalisiertes System Hier wird dies mit Beobachtungsfeldern beschrieben:
1. Verflüssigung und Beschleunigung der Kommunikation: Das Web ermöglicht eine viel schnellere Suche nach Informationen aller Art. Auch die Zuverfügungstellung, die Rezeption, die Verarbeitung von wissenschaftlichem Wissen beschleunigt sich. Noch wird nicht das ganze Leistungsvermögen des Web genutzt, denn viele wissenschaftliche Informationen entsprechen noch nicht den Anforderungen der Quellenkritik, der Überprüfbarkeit und der Verlässlichkeit. Aber es ist eine Tendenz der Besserung hinsichtlich zu beobachten.
2. Forschung in einem Netz-basierenten System: Da das Web nicht „begrenzt“ ist, fallen hier viele Hürden. Das Forschen im internationalen Kontext ist hier besonders attraktiv. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn die Geschichtswissenschaft Qualitätsstandards setzt und durchsetzt und wenn sie die Inhalte schafft. Denn durch das Web wird auch die missbräuchliche Verwendung wissenschaftlicher Ergebnisse weniger kontrollierbar.
3. Multimedialität: In den letzten Jahren wurden neben den Text- oder schriftlichen Quellen neue Quellenarten attraktiv, die ikonografischen Quellen. Die Analyse von Fotografien, Filmen und Videos finden im Web einen sehr hohen Stellenwert, da sie in die Websites mit eingebaut werden können und man dadurch verschiedene Quellentypen gleichzeitig nutzen kann.
4. Interdisziplinarität: Auch in diesem Punkt bietet das Web eine wesentliche Erleichterung, denn durch das schnellere Arbeiten und Verknüpfen wird das Forschen in anderen Disziplinen bzw. Bereichen erheblich erleichtert. Zusammenhänge sind leichter aufzuzeigen. Leider setzt sich dieser Trend bis jetzt aber eher langsam durch.
5. E-Learning: Ein weiterer Trend der Geschichtswissenscahft, besonders in der Lehre ist das E-Learning. Vorzugsweise wird momentan an den Universitäten das sogenannte „blended learning“ betrieben, hier handelt es sich um eine Mischung aus Präsenz- und Online-Lehre. Die Lehre im Internet kann mittels einer Lernplattform oder in Gestalt der internetgestützten Lehre stattfinden. Es erhöht grundsätzlich den Anteil kommunikativer Operationen und fördert das selbstgesteuerte Lernen. Außerdem ermöglicht diese Art von Unterricht den Zugang von größeren Studierendengruppen. Ein weiterer Vorteil ist ebenfalls, dass man das Studium von zu Hause aus betreiben kann, man ist örtlich nicht mehr an eine Unterrichtsinstitution gebunden.
6. Technik: Bei der Erstellung einer Website hat bis jetzt die HTML-Software dominiert. Allmählich setzt sich jedoch das Content Management System (CMS) durch. Momentan sind diese CMS-Lösungen die Zukunft, da sie die Arbeit im Teamwork stark fördern.

Visionen:
1991 wurde das Internet von Tim Berners-Lee erfunden, 1995 ließ Papst Johannes Paul II. die erste Website des Vatikans freischalten. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist vom Internet in der Kulturgeschichte von einer Medienrevolution zu sprechen. Bisherige Forschungskomponenten lösen sich im WWW auf. Die Gebundenheit an fixe Orte oder Umfeldern ist nicht mehr gegeben. Dies ermöglicht eine Veränderung der Geschichtswissenschaften. Es ergibt sich ein neues Beziehungssystem, das aus den Komponenten Netzwerk-Zivilisation, Konzeptualisierung der Geschichtswissenschaften als Wissenschaft geschichtlicher Kohärenzen im Netzwerk und ihrer Zeitschichten, Web als Netzwerkmedium und dem hypertextuellem, fluidem, volantilem Individuum besteht. Viele neue Möglichkeiten werden sich eröffnen, z.B. Geschichte als Webgame. Auch die historische Wissenschaft muss mit der Zeit gehen und sich der rasanten Entwicklung, die momentan in allen Lebensbereichen vorherrscht, anpassen.

Dienstag, 19. Dezember 2006

Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten

Aus: Gasteiner, Martin/ Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl., Wien 2006 (UTB), S. 243 – 271.

Mit der Verbreitung des Computers in Alltag und Wissenschaft hat sich heute die Art und Weise des Schreibens stark verändert. Die sogenannte „kurze Form“ setzt sich immer mehr durch. Eine Besonderheit davon stellt das Bloggen dar. Obwohl dieses Format schon Ende der 1990er Jahre aufgekommen ist wird der Blog in wissenschaftlichen Zusammenhängen noch selten genutzt. Dabei bietet gerade dieses Format eine Plattform an, um zu publizieren, sich auszutauschen und des gegenseitigen Kommentierens.

Doch was ist ein Blog überhaupt? Webblogs (kurz Blogs) sind regelmäßig aktualisierte Websites, die eine Mischform von persönlicher Homepage und Diskussionsforum darstellen. Der Blog zeichnet sich vor allem durch seine leichte Handhabung aus, da keine Programmierkenntnisse vonnöten sind um Einträge zu veröffentlichen. Die Einträge sind rückwärtschronologisch abgebildet und sind meistens über Kategorien, Archivfunktionen (Kalender) und über ein Suchfeld abrufbar. Da jedem Eintrag eine bestimmte Adresse (URL) zugeordnet ist, kann man sich leicht darauf beziehen. Außerdem hat man die Möglichkeit jeden Eintrag zu kommentieren. Durch eine „Trackbackfunktion“ wird man auf eine Bezugnahme auf einen Eintrag in einem anderem Webblog informiert. Dadurch können unter den verschiedensten Blogs vielfältige Verknüpfungen entstehen, hier spricht man von einer „Blogspähre“.

Das Schreiben in einem Webblog setzt eine gewisse Experimentierfreudigkeit voraus. Der Blog setzt zwar keinen bestimmten Schreibstil voraus. Daher kann man erst nach einer gewissen Zeit und längerem Führen eines Blogs einen eigenen Schreibstil entwickeln. Hilfreich dabei ist es, sich anfänglich mit anderen Blogs auseinander zu setzen, sie durchzustöbern, Kommentare zu verfassen und vielleicht den einen oder anderen Schreibstil zu kopieren.
Bevor man einen Eintrag macht, sollte man sich auf vor Augen führen, dass man nicht für sich selber schreibt, sondern für die Öffentlichkeit. Der Blog ist im Prinzip jedem Zugänglich. Jeder Artikel lädt dazu ein kommentiert zu werden. Das kann sowohl Bestätigung wie auch Kritik sein. Das heißt, man muss lernen mit Kritik umzugehen. Aber gerade dadurch bietet sich eine große Chance der persönlichen Weiterentwicklung. Denn durch diese Kommentare wird man vielleicht dazu gebracht gewisse Standpunkte weiter zu verfolgen, neu zu überdenken oder sich noch näher mit einem bestimmten Thema oder Gedanken zu beschäftigen.
Ein Blog kann entweder von einer einzelnen Person geführt werden, oder von einer Autorengemeinschaft. Daher ist es auch möglich Einträge passwortgeschützt in einen Blog einzuspeisen.

Persönlicher Kommentar:
Dieser Blog hier im Zuge dieser Lehrveranstaltung ist mein erster Blog. Zwar war mir das Prinzip schon bekannt, angewendet habe ich es bis jetzt noch nie. Ich war vor allem positiv überrascht, dass das Anlegen und das Verwalten eines Blogs so einfach von statten ging. Ob es Sinn macht das Hauptaugenmerk einer Lehrveranstaltung auf einen Blog aufzubauen, darüber lässt sich sicherlich streiten. Ich persönlich finde es gut, denn es ermöglicht eine neue Art der Kommunikation, denn schließlich ist man oft neugierig was ein anderer Teilnehmer zu einem Thema sagt. So kann man immer bei den anderen Blogs nachlesen, was jemand zu sagen hat und im Idealfall auf seine Meinung dazu sagen. Es entsteht eine neue Plattform, auf der Diskussionen ausgetragen werden können. Leider scheitert dieses Vorhaben bei mir sehr oft aus Zeitgründen.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Hypertext: Assoziation und Vernetzung

aus: Gasteiner, Martin/ Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl., Wien 2006 (UTB), S. 243 – 271

Was ist Hypertext?
Der Begriff „Hypertext“ wurde 1965 von Theodor Holm Nelson eingeführt.
Hypertexte sind im WWW netzwerkartig angeordnete, nichtlineare Texte, die keinen Anfang, keinen Hauptteil aber ein offenes Ende haben. Alle Teile dieses Netzwerkes sind als gleichwertig zu betrachten, die Querverbindungen (Links) aufweisen.
Ein bestimmtes Thema wird in kleine Teil- und Themenbereiche aufgegliedert (Module, „informelle Einheiten“), die jeweils wiederum mit verschiedenen Verweisen auf andere Einheiten versehen werden. Dadurch bieten sich verschiedene flexible Strukturierungsmöglichkeiten dar, die ein Hin- und Herspringen zwischen den Themen ermöglichen. So kann ein Thema mit eigenen Interessen verfolgen werden.

Schon vor der Erfindung des Begriffes „Hypertext“ waren nichtlineare Texte bekannt, wie z.B. die Zeitung, Lexika, Enzyklopädien oder wissenschaftliche Texte. Dabei unterscheidet die Sprachwissenschaftlerin Angelika Storrer zwischen drei Abstufungen von Sequenziertheit:
1. Monosequenzierte Texte:
Ein kontinuierlicher Leseweg wird bewusst geplant, wie z.B. bei Krimis oder Romanen.
2. Mehrfachsequenzierte Texte:
Es gibt verschiedene Lesewege. Der Text ist so ausgerichtet, dass ein bestimmtes Thema so abgehandelt wird, dass der Text zu verschiedenen Zwecken je abschnittsweise gelesen werden kann. Beispiele dafür sind: Wissenschaftliche Handbücher, Kochbücher oder Reiseführer.
3. Unsequenzierte Texte:
Die Texte können in einer beliebigen Abfolge gelesen werden. Ein Beispiel dafür ist der Zettelkasten.
Daher sind Hypertexte im engeren Sinn computerverwaltete, unsequenzierte Texte.

Da Hypertexte ortsunabhängig sind und eine online zugängliche Arbeitsplattform bieten, eignen sie sich hervorragend dazu, im Team an einem bestimmten zu arbeiten. Als Beispiel sollen www.pastperfect.at und www.wikipedia.org genannt werden.
Wenn man einen Hypertext schreiben will, muss man ein Thema in viele kleine Module aufspalten. Diese werden dann wiederum mittels Links mit anderen Themen verknüpft und in Beziehung zueinander gebracht. Die elementaren Bausteine von Hypertexten sind „informationelle Einheiten“. Diese Einheiten müssen jeweils für sich verständliche, in sich geschlossene Texte sein. Sie haben die tragende Rolle in einem Hypertext. Auch darf dieser Text nicht zu kurz oder zu lang sein. Ebenfalls wichtig ist es, dass diese Texteinheit Lust auf weitere Vertiefung schafft.

Eine weitere Notwendigkeit ist eine stete Zusammenarbeit mit dem Team, damit ein gleichmäßiges Bild entsteht, gewisse Textformen beibehalten werden und Überschneidungen vermieden werden. Außerdem ist es unerlässlich, den einzelnen Einheiten Attribute beizufügen, damit sie durch die Verlinkung schnell und einfach zu finden sind.
Eine große Hilfe beim Schreiben eines Hypertextes ist die Verwendung eines speziellen Programms, dem Content Management System (CMS). Dieses System ermöglicht die Integration von informationellen Einheiten und unterstützt deren Vernetzung.

Schlussfolgerung:
Der Text ist einfach, erklärend geschrieben und gibt einen guten Einblick in diese, mir doch etwas unbekannte Materie. Durch das Durchlesen dieses Textes habe ich erstmals richtige Klarheit über den Begriff „Hypertext“ bekommen.
Im Nachhinein gesehen hätte ich mir gewünscht diese Informationen schon vor der Betrachtung mit pastperfect.at gehabt zu haben, da mir nun einiges klarer erscheint. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich mir diese Seite sogar ein wenig "stressfreier" anschauen kann, weil ich nicht verzweifelt eine, mir bis jetzt gewohnte, Struktur zu finden versuche. Mit den Informationen die ich nun habe, wäre mein Urteil über pastperferct.at vielleicht ein wenig anders ausgefallen. Aber ich freue mich auch über dieses „Aha-Erlebnis“, denn es hat ein bisschen was von einem „Vorher/Nachher-Effekt“, den ich persönlich recht spannend finde. Immerhin lädt er dazu ein, sich mit pastperfect.at mindestens noch einmal ein bisschen intensiver zu beschäftigen. :)

Dienstag, 28. November 2006

pastperfect.at

Die Geschichte Europas zwischen 1492 und1558

Das Projekt pastperfect.at ist in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Wien und dem Van Gogh TV entstanden.
Es wird die Geschichte Europas zwischen 1942 und 1552 in einem datenbankgestützten Hypertextnetzwerk dargestellt. Die Website verfügt über mehr als 700 Texten von über 60 AutorInnen und soll ein assoziatives und gezieltes Navigieren durch Raum, Zeit und Inhalt ermöglichen. Es wird ein Netzwerk einzelner Geschichten, Interpretationen und möglicher Erklärungen angeboten

Als Zugänge bieten sich vier Ebenen an, die alle durch Links miteinander verknüpft sind und sich einander ergänzen und erweitern. Diese Ebenen sind:
Ereignisse: Hier sind schlagwortartige Momentaufnahmen von Ereignissen aus der Zeit zwischen 1492 und 1558 zu finden. Die meisten Texte umfassen die europäische Geschichte, doch sind hier auch einige Texte zur „Neuen Welt“ zu finden. Der Aufbau ähnelt ein wenig einem virtuellen Lexikon, die Textpassagen sind kurz gehalten, aber mit vielen Informationen voll gepackt.

Kontexte: Diese Ebene bietet Überblicke und Vertiefungen in einzelne Bereiche. Die Überblicksthemen lauten:
 Alltag
 Entdeckungen
 Frau
 Geist
 Gesellschaft
 Kind
 Krieg
 Kultur
 Kunst
 Literatur
 Mann
 Medien
 Musik
 Politik
 Recht
 Religion
 Wirtschaft
 Wissenschaft

Bei den Vertiefungen sind folgende Themen zu finden:
• Frühkapitalismus
• Judentum
• Wien
• Choreographie des Grauens
• Konquistadoren und Kommunikationsprobleme
• Die Osmanen
• Hofkultur im 16. Jahrhundert
• Korrespondenznetzwerke
• Selbstzeugnisse

Rezeption: Hier sind rezeptionsgeschichtliche Aufrisse zu einzelnen Thematiken aus pastperfect.at zu finden. Sie reichen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und zeigen auf, dass vermeintlich sichere historische „Fakten“ zeit- und ortsgebundene Interpretationen (und Instrumentalisierungen) unterworfen sind.

Reflexionen: auf dieser Ebene wird Medien- und KommunikationstheoretikerInnen, Kognitions- und LiteraturwissenschafterInnen und medienerfahrenen HistorikerInnen die Möglichkeit geboten in Form von Essays Überlegungen zu dem Themafeld „(Kultur-) Wissenschaft und Web“ Stellung zu nehmen. Die Erfahrungsberichte der einzelnen MitarbeiterInnen erzählen die Entstehungsgeschichte dieser Website und die dabei notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Auch werden die Ergebnisse von Befragungen (Schülern und Studenten) über diese Website in einer Evaluation ausgewertet.

Wie bewegt man sich auf dieser Website?
Gleich am Anfang kann man zwischen der Textversion und der Flashversion wählen.
Die Textversion ist einfach und schmucklos gestaltet. Es werden die vier Ebenen aufgelistet, die jeweils in ihren Unterpunkten aufgelistet sind. Die Liste der Unterpunkte ist recht unübersichtlich. Die Textversion konzentriert sich auf die wesentlichen Fakten und Informationen, auf den Spaßfaktor muss man hier leider verzichten.
Die Flashversion bietet hingegen viel mehr Möglichkeiten. Gleich auf der Hauptseite ist eine Landkarte von Europa abgebildet. Start ist das Jahr 1492. Man hat die Möglichkeit, sich mit einem Kompass (rechts) durch die Jahre zu bewegen und dort nach entsprechenden Ereignissen und Geschehnissen zu suchen. Auf der Landkarte sind zu jedem Jahr einzelne Städte oder Länder markiert. Wenn man sich mit der Maus auf einen dieser Punkte hin bewegt, erscheint in einem kleinen Feld das dementsprechende Thema – passend zu Zeit und Ort.
Man kann sich aber auch nur auf der Landkarte bewegen, ohne den Kompass zu benützen. Da alle Texte, Themen, Artikel miteinander verlinkt sind, fällt es nicht schwer von einem Punkt zum nächsten zu gelangen. Bei der Landkarte ist auch ein Segelschiff zu finden, mit dem man in die eben erst entdeckte neue Welt reisen kann. Auch hier finden sich einzelne Einträge zu Geschehnissen, wiederum durch Ortschaften auf einer Landkarte markiert.
Unter der Landkarte ist eine Leiste mit den Überblicksthemen der Kontexte zu finden. Wenn man hier einen Punkt anklickt, tauchen Texte dementsprechend des Themas und der umliegenden Jahreszahlen auf.
Wenn man auf solche „Spielereien“ keine Lust hat, kann man sich links auch durch die einzelnen Ebenen bewegen. Bei dem Punkt Ereignisse kann man durch Anklicken der einzelnen Themen von einem Punkt zum nächsten gelangen und durch die Jahre reisen. Etwas verwirrend erscheint die Ebene Kontexte. Hier tauchen alle Themen aus dem Hintergrund auf. Man muss mit der Maus von einem Punkt zum nächsten fahren, damit sie richtig sichtbar werden. Dabei tauchen auch sehr viele Linien auf, deren Zweck ich nicht ganz herausfinden konnte. Vielleicht sollen diese Linien nach dem Mind-Map-Prinzip relevante Punkte miteinander verbinden. Mich erinnert das ganze eher an eine Homepage für eine Fluggesellschaft, wo man durch Anklicken des entsprechenden Abflughafen sehen kann, welche Destinationen angeflogen werden. Ähnlich verhält es sich bei der Ebene der Reflexionen.
Auf der Ebene der Rezeptionen wird das „Star-Wars Prinzip“ angewendet. Hier verschwinden die Themen irgendwo in der Unendlichkeit, jedoch mit Hilfe von Pfeilen kann man die einzelnen Artikel wieder hervor holen.

Ob diese Website irgendwelche didaktischen Prinzipien verfolgt, kann ich leider nicht genügend beantworten, da die Didaktik und die Lehre an sich für mich fremdes Terrain bedeuten. Leider kenne ich mich hier zu wenig aus, um ein konstruktives Kommentar dazu abzugeben. Vom Gefühl her, würde ich sagen, dass pastperfect.at eher eine Seite ist, die Schüler ansprechen soll. Es wird Wissen mit Spiel- und Entdeckungstrieb vereint, durch das „herumhüpfen“ in den einzelnen Themen kann man schnell auf Unbekanntes, aber Interessantes, stoßen. Auch die Farbgestaltung der Seite ist eher für Kinder oder Junggebliebene geeignet.

Fazit:
Wenn man sich mit dieser Website beschäftigen will muss man sich anfänglich viel Zeit nehmen. Mein erster Eindruck von pastperfect.at war sehr verwirrend. Denn eine konkrete Hilfestellung fehlt leider und man muss selber lernen sich zu Recht zu finden. Ich bin gleich am Anfang mal im Nirwana gelandet und hatte Mühe zum eigentlichen Ursprung wieder zurück zu finden.
Mir persönlich ist die Seite ein wenig zu Spielerisch und verwirrend aufgebaut. Ich konnte in den paar Tagen, seit ich pastperfect.at kenne noch keinen völligen Durchblick erlangen. Auch die Farbgestaltung (hellblau) empfinde ich als ein wenig nervenaufreibend. Leider sind viele weitere Wegweiser in weißer Schrift gehalten, dadurch wird ein längeres Lesen etwas anstrengend. Positiv empfinde ich jedoch die immense Vielfalt an Angeboten. Da ich anfänglich mal einfach drauf los gesucht habe, bin ich durch Verweise zu anderen Texten immer weiter gekommen. Also wenn man Zeit, Lust und Laune hat, kann man sich hier sehr gut einlesen und neues entdecken. Angenehm ist auch, dass nicht eine Meinungslinie stur vertreten wird, sondern verschiedene Zugangspunkte und Meinungen vertreten sind.
Da das ganze sehr spielerisch aufgebaut ist, bleibt natürlich der „Funfaktor“ recht hoch. Dies hat den Vorteil, dass vielleicht ein eher trockenes Thema gleich viel interessanter wirkt. Ebenfalls als sehr positiv empfinde ich, dass einige Texte von einer Sprechstimme vorgelesen werden. Das bietet die Möglichkeit, dass auch sehbehinderte Personen Teil an den Texten haben können.
Auf alle Fälle muss man sich mit der Website länger beschäftigen, da man immer wieder etwas Neues findet. Im Großen und Ganzen ist sie sehr gut aufgebaut. Leider fehlt mir persönlich ein bisschen der wissenschaftliche „Ernst“, aber das ist ja Geschmackssache.

Dienstag, 21. November 2006

Historicum.net

Geschichtswissenschaften im Internet

historicum.net bietet ein umfangreiches Informationsangebot und versteht sich als ein Netzwerk für die Geschichtswissenschaften.
Dieses Projekt wird seit August 2004 von dem Verein „historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet e.V.“ geleitet und von Prof. Dr. Gudrun Gersmann und Prof. Dr. Hubertus Kohle, Universität zu Köln, vertreten. Die Geschäftsleitung hat Sabine Büttner inne.
Der zentrale Vereinszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung durch die Entwicklung, Bereitstellung und Anwendung der digitalen Medien im Bereich der Geschichtswissenschaften.
Verantwortlich für die Inhalte und Betreuung der Fachportale sind allein die jeweils auf Redaktionsseite genannten Fachredakteure, deren Tätigkeit ehrenamtlich ist.

Aufbau:
Der Aufbau ist einfach und schlicht gegliedert und in angenehmen Farben gehalten. Jede einzelne Rubrik ist leicht zu finden und in verschiedene Unterrubriken geteilt.

HOME:
Hier findet man gleich auf den ersten Blick die neuesten Artikel. Auf der linken Seite findet man die Themen in Übersicht, darunter die neuesten Beiträge des Forums. Ganz unten rechts sieht man einen Hinweis auf die wichtigsten Förderer und Partner der Website.

THEMA:
Diese Rubrik bietet einen Einstieg in die epochen- und themenorientierten Angebote. Man findet hier Einführungstexte, Quellen, Aufsätze, Bilder usw. unter folgenden Themen:
• Hexenforschung
• Jüdische Geschichte
• Schwabenkrieg
• Reformation
• Bauernkrieg
• Achtzigjähriger Krieg
• Friedensverträge der Vormoderne
• Medien und Kommunikation
• Pompadour und ihre Zeit
• Französische Revolution
• Napoleon Bonaparte
• Risorgimento
• Zwangsarbeit Rhein-Erft-Rur
• Bombenkrieg
• Internationale Geschichte
• Klassicher der Geschichtswissenschaft

LÄNDER:
Hier ist eine umfangreiche Linksammlung zu historisch relevanten Internetressourcen der verschiedensten europäischen Länder zu finden. Nachstehende Länder sind im Portal momentan vertreten: Estland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Lettland, Litauen, Ostmitteleuropa, Polen, Slowakei, Spanien und Tschechien.
Ich möchte mir hier eine kleine persönliche Kritik erlauben. Jedes Land wird kurz beim Einstieg als Landkarte in seinen Landesfarben präsentiert. Leider fällt die Rubrik „Osteuropa“ etwas lieblos aus, da sie nur auf einer Landkarte eingekreist wird. Ich würde mich freuen, wenn die Rubrik Osteuropa später einmal durch die. Rubriken Ungarn, Rumänien, usw. ersetzt wird.

RECHERCHE:
In Form eines Linkkatalogs wird ein Überblick über ausgewählte Informationsressourcen im Internet angeboten. Dabei handelt sich lediglich um eine begrenzte, zum Teil willkürliche Auswahl aus der Masse des Angebots und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Folgende Unterpunkte sind zu finden:
• Institutionen
• Literaturrecherche
• Fachzeitschriften
• Digitalisierte Quellen
• Lexika und Nachschlagewerke
• Fachportale

LEHREN UND LERNEN:
Hier werden Tutorials und Informationen bereitgestellt. Folgende Tutorials gibt es bis jetzt: „Gebrauchsanleitung für Archive“, „Computer im Geschichtsstudium“ und Internet im „Geschichtsstudium“.
Weiters sind zu finden: Webkatalog: Lehre und Internet, Geschichtsdidaktik, „GWU-Kolumne „Informationen Neue Medien“ des Erhard Friedrich Verlags und der Punkt „Link-Winks“. Hier werden ausführliche Rezensionen zu ausgesuchten Interessen geboten.

Fazit:
Die Webseite ist einfach und schlicht aufgebaut, was ich als sehr angenehm empfinde. Jeder Punkt ist leicht zu finden, die Website erklärt sich praktisch von alleine. Die Themen sind klar sortiert und jeweils wieder in viele Unterpunkte gegliedert. Teilweise findet man bei den Themenpunkten in der rechten Spalte die neuesten Updates oder andere wichtige Hinweise. Dadurch wird immer eine angenehme Überschaubarkeit geboten.
Viele Artikel sind mit Bildern versehenen, dies soll wahrscheinlich dem Zweck dienen, dass die Themen auf den ersten Blick nicht zu trocken wirken. Ich persönlich finde das ganz nett, aber könnte auch ohne diese Bilder leben.
Bei jedem Artikel ist der Name für die dafür verantwortliche Person zu finden, ein Vermerk wann der Artikel ins Portal gestellt wurde und wann er das letzte Mal geändert wurde. Als praktisch empfinde ich, dass am Ende jedes Artikels eine Zitierweise empfohlen wird. Eine eigene Druckfunktion vermisse ich aber auf der ganzen Homepage.
Im Großen und Ganzen ist es eine hilfreiche übersichtliche Website, deren Angebot ich aber nicht als so zahlreich empfinde, wie z.B. bei Clio-online. Aber bei einem groben Durchforsten einiger Themen, bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die angebotenen Themen gut strukturiert sind. Das Angebot mag vielleicht klein, dafür aber fein sein.

Dienstag, 14. November 2006

Clio Online, Fachportal für die Geschichtswissenschaften

Clio-online ist ein zentrales Internet-Fachportal für Geschichte, dass fachhistorische Informationen und Möglichkeiten zur Interaktion miteinander verknüpft. Die Website gibt es seit Mai 2002 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Verantwortlich für diese Seite ist Prof. Dr. Wilfried Nippel und Dr. Rüdiger Hohls, beide von der Humbodt-Universität zu Berlin, Fakultät I, Institut für Geschichtswissenschaften. Clio-online arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen die schon über eine langjährige Erfahrung in der wissenschaftlichen Arbeit mit elektronischen Medien verfügen.
Die Website ist sehr praktisch aufgebaut und bietet viel Information in Bezug auf die Suche nach wissenschaftlichen Arbeiten. Der Aufbau ist leicht verständlich, dank Impressum sind die verantwortlichen Personen leicht ausfindig zu machen. Interessant finde ich auch, dass es einen eigenen Punkt mit den Allgemeinen Geschäftsverbindungen gibt. Jede Seite ist mit einer Druckfunktion ausgestattet.
In der rechten Spalte der Homepage sind die aktuellsten Beiträge, neueste Umfrageergebnisse und ein Verweis auf den letzten Newsletter auf einen Blick zu finden.
In der linken Spalte kann man zwischen den Sprachen deutsch und englisch wählen. Dadurch wird die Seite auch für internationale Nutzer bzw. Besucher interessant. Ebenfalls ist hier ein Verweis zu „Hinweisen und Hilfe“ zu finden. Das Hilfsangebot ist im Übrigen sehr gut ausgebaut, dadurch kann beim Suchen, Stöbern oder Registrieren kaum etwas schief gehen. Interessant ist auch der Punk Favoriten. Hier sind noch einmal Extra-links zu weiteren speziellen Themen oder Webseiten angegeben. Zum Schluss sind in der linken Spalte noch diverse Partner von Clio-online aufgeführt.

Aufbau von Clio-Online:
Gleich auf der Startseite gelangt man zu Mein Clio. Hier kann man sich registrieren, um die verschiedensten Angebote den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Gegenwärtig kann man die Mailabonnements der Foren H-Soz-u-Kult, zeitgeschichte-online und geschichte.transnational beanspruchen und man kann sich in das Clio-online Forsche/innen Verzeichnis aufnehmen lassen. Daneben bekommt man regelmäßig den Clio-online Newsletter.
Unter dem Punkt Rezessionen hat man die Möglichkeit mit Hilfe einer gut ausgebauten Suchfunktion nach momentan 35524 Rezessionen in 29393 Publikationen (Stand: 16.10.2006) zu suchen.
In der Rubrik Web-Verzeichnis findet man allerhand wissenschaftliche Angebote zur Geschichte im Internet. Momentan beinhaltet es mehr als 7000 fachwissenschaftlich relevante Angebote zur historischen Forschung sowie Institutionen, Datenbanken, Materialien, Nachschlagewerke und Vermerke zu weiteren Portalen. Jeder einzelne Punkt ist mit einer Suchfunktion ausgestattet und die Reihenfolge der Einträge ist nach Titel oder Datum auswählbar.
Unter Institutionen ist ein umfassendes Institutsverzeichnis zu finden, welches die wichtigsten Archive, Bibliotheken, Museen, Institute, Lehrstühle, Vereine und weitere Einrichtungen der Fachwissenschaft Geschichte zusammenfasst. Unter den einzelnen Datensätzen kann man neben den herkömmlichen Informationen, wie Adresse und Kontaktdaten, auch Verweise zu den einzelnen Homepages finden. Man erfährt wer die Leitung inne hat, findet Schlagwörter und die Webangebote der jeweiligen Einrichtung.
Der Punkt Forscher/innen bietet die Möglichkeit seine eigene Forschungsschwerpunkte, Publikationen und Projekte zu veröffentlichen. Ebenfalls dient dieser Punkt noch dem gemeinsamen Informationsaustausch und soll dabei helfen Netzwerke innerhalb der einzelnen Forschungsbereiche aufzubauen.
Unter der Rubrik Guides wird Basiswissen durch Überblicksartikel vermittelt. Folgende Untergliederungen gibt es: übergreifende Guides, regionale Guides und thematische Guides.
Unter Chancen findet man eine Sammlung von Stellenangeboten, Stipendien, Praktika und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Sozial- und Geisteswissenschaften.
Zum Schluss kommt der Punkt Suchen: hier kann man mit der Volltextsuche alle Einträge in den Verzeichnissen von Clio-online und in den normalen Websites durchsuchen.

Dienstag, 7. November 2006

Beurteilung der Website „Europabegriffe und Europavorstellungen im 17. Jahrhundert“,

nach einer Checkliste für die Beurteilung der Qualität einer Website, zu finden in: Steffens, Henry J./Dickerson, Mary Jane/Schmale, Wolfgang: Kurze wissenschaftliche Arbeiten schreiben, in: Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl., Wien 2006 (UTB), S. 96 – 99

Inhaltliche Kriterien:
Wenn man auf die Seite kommt, kann man gleich auf den ersten Blick sehen, wer hierfür verantwortlich ist, nämlich Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale. Gefördert wird das ganze durch die „Gerda Henkel Stiftung Düsseldorf“. Impressum ist keines zu finden, aber unter dem Punkt „Mitarbeiter“ sind alle Namen und E-Mail Adressen angeführt, wo man mit den verantwortlichen Personen in Kontakt treten kann.
Das Hauptaugenmerk dieser Seite liegt auf einem Projekt in dem neue Quellen zu dem Thema Europabegriffe und Europavorstellungen des 17. Jahrhunderts erschlossen werden und Quellenautopsien über eine Web-Datenbank zur Verfügung gestellt werden. Die Quellen kann man nach Autoren, Kurztitel, Schlagworte und/oder mit Hilfe einer Zeitleiste suchen. Es gibt auch noch den Punkt Essays, wo bis jetzt ein Eintrag vorhanden ist.
Dieses Projekt ist eines von derzeit vier Web-Projekten, die sich mit der Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit befassen. Die anderen Seiten sind Quellenautopsien des 16. Jahrhunderts, www.geschichte.uni-muenchen.de/qfnz/schulze/datenbank_autopsie.shtml; Enzyklopädie 1492-1558, www.pastperfect.at; Europabibliographie, www.geschichte.uni-muenchen.de/qfnz/schulze/datenbank.shtml. Diese Links sind aber auch problemlos auf der Website zu finden,
Ob die Seite schon in einem bestimmten Zusammenhang rezensiert wurde, habe ich nur auf der Seite http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezwww überprüft; dort konnte ich keinen Eintrag finden.
Leider konnte ich keinen auch Hinweis darauf finden, ob die Seite regelmäßig technisch gewartet und/oder inhaltlich aktualisiert wird.

Kriterien zur Benutzerfreundlichkeit:
Programmierfehler oder Verlinkungsfehler habe ich keine gefunden. Auch stören keine lästigen Pop-Ups (bis auf eine Eigenwerbung) oder unnötige Werbeeinschaltungen. Verzögerungen beim Laden der Seite gibt es glücklicherweise auch nicht, da das Design sehr einfach gehalten ist und auf unnötige Flash-Animationen verzichtet wird. Die Farbgestaltung ist nicht zu bunt, was den Vorteil hat, dass man nicht unnötig abgelenkt wird.
Für ein Feedback gibt es einen eigenen Link den ich relativ schnell und unkompliziert gefunden habe. Hier kann man sich gedanklich austoben oder die Verantwortlichen auf eventuelle Fehler aufmerksam machen. Interessant fand ich auch den dezenten Hinweis auf ein Spendenkonto, wo ich annehme, dass man sich hier auch finanztechnisch austoben kann. :-)

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