Dienstag, 21. November 2006

Historicum.net

Geschichtswissenschaften im Internet

historicum.net bietet ein umfangreiches Informationsangebot und versteht sich als ein Netzwerk für die Geschichtswissenschaften.
Dieses Projekt wird seit August 2004 von dem Verein „historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet e.V.“ geleitet und von Prof. Dr. Gudrun Gersmann und Prof. Dr. Hubertus Kohle, Universität zu Köln, vertreten. Die Geschäftsleitung hat Sabine Büttner inne.
Der zentrale Vereinszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung durch die Entwicklung, Bereitstellung und Anwendung der digitalen Medien im Bereich der Geschichtswissenschaften.
Verantwortlich für die Inhalte und Betreuung der Fachportale sind allein die jeweils auf Redaktionsseite genannten Fachredakteure, deren Tätigkeit ehrenamtlich ist.

Aufbau:
Der Aufbau ist einfach und schlicht gegliedert und in angenehmen Farben gehalten. Jede einzelne Rubrik ist leicht zu finden und in verschiedene Unterrubriken geteilt.

HOME:
Hier findet man gleich auf den ersten Blick die neuesten Artikel. Auf der linken Seite findet man die Themen in Übersicht, darunter die neuesten Beiträge des Forums. Ganz unten rechts sieht man einen Hinweis auf die wichtigsten Förderer und Partner der Website.

THEMA:
Diese Rubrik bietet einen Einstieg in die epochen- und themenorientierten Angebote. Man findet hier Einführungstexte, Quellen, Aufsätze, Bilder usw. unter folgenden Themen:
• Hexenforschung
• Jüdische Geschichte
• Schwabenkrieg
• Reformation
• Bauernkrieg
• Achtzigjähriger Krieg
• Friedensverträge der Vormoderne
• Medien und Kommunikation
• Pompadour und ihre Zeit
• Französische Revolution
• Napoleon Bonaparte
• Risorgimento
• Zwangsarbeit Rhein-Erft-Rur
• Bombenkrieg
• Internationale Geschichte
• Klassicher der Geschichtswissenschaft

LÄNDER:
Hier ist eine umfangreiche Linksammlung zu historisch relevanten Internetressourcen der verschiedensten europäischen Länder zu finden. Nachstehende Länder sind im Portal momentan vertreten: Estland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Lettland, Litauen, Ostmitteleuropa, Polen, Slowakei, Spanien und Tschechien.
Ich möchte mir hier eine kleine persönliche Kritik erlauben. Jedes Land wird kurz beim Einstieg als Landkarte in seinen Landesfarben präsentiert. Leider fällt die Rubrik „Osteuropa“ etwas lieblos aus, da sie nur auf einer Landkarte eingekreist wird. Ich würde mich freuen, wenn die Rubrik Osteuropa später einmal durch die. Rubriken Ungarn, Rumänien, usw. ersetzt wird.

RECHERCHE:
In Form eines Linkkatalogs wird ein Überblick über ausgewählte Informationsressourcen im Internet angeboten. Dabei handelt sich lediglich um eine begrenzte, zum Teil willkürliche Auswahl aus der Masse des Angebots und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Folgende Unterpunkte sind zu finden:
• Institutionen
• Literaturrecherche
• Fachzeitschriften
• Digitalisierte Quellen
• Lexika und Nachschlagewerke
• Fachportale

LEHREN UND LERNEN:
Hier werden Tutorials und Informationen bereitgestellt. Folgende Tutorials gibt es bis jetzt: „Gebrauchsanleitung für Archive“, „Computer im Geschichtsstudium“ und Internet im „Geschichtsstudium“.
Weiters sind zu finden: Webkatalog: Lehre und Internet, Geschichtsdidaktik, „GWU-Kolumne „Informationen Neue Medien“ des Erhard Friedrich Verlags und der Punkt „Link-Winks“. Hier werden ausführliche Rezensionen zu ausgesuchten Interessen geboten.

Fazit:
Die Webseite ist einfach und schlicht aufgebaut, was ich als sehr angenehm empfinde. Jeder Punkt ist leicht zu finden, die Website erklärt sich praktisch von alleine. Die Themen sind klar sortiert und jeweils wieder in viele Unterpunkte gegliedert. Teilweise findet man bei den Themenpunkten in der rechten Spalte die neuesten Updates oder andere wichtige Hinweise. Dadurch wird immer eine angenehme Überschaubarkeit geboten.
Viele Artikel sind mit Bildern versehenen, dies soll wahrscheinlich dem Zweck dienen, dass die Themen auf den ersten Blick nicht zu trocken wirken. Ich persönlich finde das ganz nett, aber könnte auch ohne diese Bilder leben.
Bei jedem Artikel ist der Name für die dafür verantwortliche Person zu finden, ein Vermerk wann der Artikel ins Portal gestellt wurde und wann er das letzte Mal geändert wurde. Als praktisch empfinde ich, dass am Ende jedes Artikels eine Zitierweise empfohlen wird. Eine eigene Druckfunktion vermisse ich aber auf der ganzen Homepage.
Im Großen und Ganzen ist es eine hilfreiche übersichtliche Website, deren Angebot ich aber nicht als so zahlreich empfinde, wie z.B. bei Clio-online. Aber bei einem groben Durchforsten einiger Themen, bin ich zu dem Schluss gelangt, dass die angebotenen Themen gut strukturiert sind. Das Angebot mag vielleicht klein, dafür aber fein sein.

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